Glühbirne Picto

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema FTTH und Vorvermarktung

Allgemeine Fragen
  • Was bedeutet Vorvermarkungsquote und wann wird diese erreicht?

    Die Umsetzung des Glasfaserprojekts in Ihrer Kommune ist an eine erfolgreiche Vorvermarktungsquote gekoppelt. Das bedeutet, dass wir einen bestimmten Anteil der Haushalte für unsere Angebote gewinnen müssen, bevor wir in die Umsetzung gehen. Sollten sich zu wenig Haushalte für unser Angebot entscheiden, können wir den Glasfaserausbau leider nicht realisieren.

  • Welche Verpflichtungen gehe ich bei Bestellung in der Vorvermarktung ein?

    Mit Ihrer Bestellung geben Sie ein verbindliches Angebot an die energis GmbH über einen Glasfaser-Hausanschluss sowie das gewählte Highspeed home-Produkt ab. Über die Angebotsannahme werden Sie zu einem späteren Zeitpunkt gesondert informiert. Sollte die Vorvermarktungsquote in Ihrer Kommune nicht erreicht und somit das Glasfaserprojekt nicht realisiert werden, entstehen für Sie selbstverständlich keine Kosten. hhh

  • Ich bin Vermieter. Müssen meine Mieter zustimmen, wenn ich mich für den Glasfaser Anschluss entscheide?

    Als Hauseigentümer oder beauftragter Verwalter obliegt die Entscheidung über eine Umsetzung des Glasfaserhausanschlusses Ihnen. Die Zustimmung des Mieters ist daher nicht erforderlich.

    Wir empfehlen Ihnen dennoch, Ihr Vorhaben rechtzeitig mit Ihrem Mieter abzusprechen, da für die Verlegung des Anschlusses Baumaßnahmen am Haus notwendig werden.

  • Ich bin Mieter. Kann ich ohne Zustimmung meines Vermieters den Glasfaserhausanschluss in Auftrag geben?

    Um das Gebäude mit einem Glasfaseranschluss ausstatten zu können, ist die Zustimmung des Hauseigentümers oder des beauftragten Verwalters zwingend notwendig. Bitte sprechen Sie daher mit diesem über Ihren Wunsch.

    Um Ihren Anschluss realisieren zu können ist eine Grundstückseigentümer-Erklärung notwendig, wenn sie nicht oder nicht alleiniger Grundstückseigentümer sind.

  • Ist der energis Glasfaser-Hausanschluss in meiner Straße verfügbar?

    Ob Ihr Haus oder Ihre Wohnung im Ausbaugebiet liegt, können Sie ganz einfach im Verfügbarkeitscheck nach Auswahl eines energis Highspeed home-Produktes testen.  

  • Wie wird der Glasfaserausbau in meiner Kommune finanziert?

    Die Ausbaukosten einer Kommune sind sehr individuell und sind von der Anzahl der umgesetzten Hausanschlüsse abhängig. Bei energis ist ein privatwirtschaftlicher Ausbau vorgesehen. Das heißt: energis trägt die kompletten Kosten des Glasfaserausbaus ohne staatliche Förderungen oder Zuschüsse der Kommune.

  • Kann ich den Stand des Baufortschritts einsehen?

    Alle aktuellen Informationen und Termine zum Glasfaserausbau erhalten Sie direkt auf unserer Website. Vor und während der Baumaßnahmen auf Ihrem Grundstück, besprechen wir die Bautätigkeiten sowie den zeitlichen Ablauf im Detail mit Ihnen.

Fragen zum Bau
  • Wie lange dauert der Ausbau des Glasfasernetzes?

    Grundsätzlich sind wir bemüht, bei allen Bauaktivitäten auf öffentlichem und privatem Grund die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Dauer hängt hierbei von vielen unterschiedlichen Faktoren ab und kann im Vorfeld nur geschätzt werden. Die Planung sieht vor, dass in 2021 noch der erste Bauabschnitt erschlossen wird. In 2022 und 2023 soll dann der 2. Bauabschnitt folgen. Über die Baufortschritte werden wir Sie rechtzeitig über die bekannten Kanäle informieren.

  • Wie werden die Leerrohre für meinen Glasfaserhausanschluss verlegt und welche baulichen Maßnahmen sind dafür notwendig?

    Schritt 1: 
    Im ersten Schritt wird der Glasfaseranschluss mittels Leerrohren zum Hauptverteilerkasten der jeweiligen Kommune verlegt. Vom Hauptverteilerkasten werden weitere Leerrohre, über sogenannte Anschlussschächte, in allen Straßen bis zu den jeweiligen Immobilien verlegt. Die Anschlussschächte werden später zur Einführung und einfachen Wartung des Glasfaserkabels genutzt.

     

    Schritt 2: 
    Im nächsten Schritt besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die Anbindung und die Platzierung der Anschlussgeräte (Netzabschlussgerät und Router) in Ihrem Wohngebäude. Hierbei wird alles auf Ihren individuellen Bedarf und die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Wenn Ihr Gebäude bereits ein geeignetes Leerrohr zur Straße besitzt, kann ggf. auch das zur Einführung des Glasfaserkabels genutzt werden. Die Absprachen werden anschließend schriftlich festgehalten und an die zuständige Tiefbaufirma weitergegeben.

     

    Schritt 3:
    Die zuständige Tiefbaufirma verlegt nun die notwendigen Leerrohre von der Straße zu Ihrem Wohngebäude.

    Und so funktioniert es: In den meisten Gebäuden ist eine geschlossene Bauweise möglich. Das heißt: Für die Verlegung der Leerrohre werden zwei kleine Löcher gegraben, eines am Straßenrand und das andere direkt an Ihrem Wohngebäude. Mit Hilfe einer Erdrakete oder der sogenannten Spülbohrung werden die Leerrohre im Erdreich unterhalb von Pflasterungen und Bepflanzungen verlegt. Sollte die geschlossene Bauweise aufgrund von viele engen Hindernisse in Ihrem Garten nicht möglich sein, wird ein offener Graben ausgehoben, in dem das Leerrohr verlegt wird.

    Auch die sogenannte Zappotechnik kann zum Einsatz kommen. Hierbei erfolgt die Bohrung aus dem Keller heraus bis in den Gehweg.

    In Gebieten, in denen die Niederspannungsfreileitungen erneuert werden, erfolgt die Anbindung der Glasfaser über den Dachhausanschluss.

    Eine Hausanschlusslänge von < 15 m ist inklusive.

     

    Schritt 4: 
    Als nächstes wird das Leerrohr in Ihr Wohngebäude gelegt. Dafür wird ein kleines Loch in die Hauswand gebohrt und das Leerrohr durch eine sogenannte Hauseinführung eingezogen. Die Hauseinführung wird gas- und wasserdicht verschlossen. Anschließend kann das Glasfaserkabel mit Hilfe der Anschlussschächte über das Leerrohr in Ihr Wohngebäude eingeführt und der Abschlusskasten (APL) installiert werden.

     

    Schritt 5: 
    Im letzten Schritt wird das Netzabschlussgerät (OnT) üblicherweise in unmittelbarer Nähe der Abschlussbox installiert. Das Netzabschlussgerät kann jedoch auch an einem beliebigen Ort im Gebäude installiert werden. Die Verkabelung zwischen Abschlusskasten und Netzabschlussgerät obliegt in diesem Fall jedoch Ihnen.

    Für das Netzabschlussgerät muss eine Schuko Steckdose in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stehen.

    Geschafft! Nun können Sie mit Lichtgeschwindigkeit surfen und streamen.

  • Wo führt der Glasfaseranschluss in mein Wohngebäude?

    Grundsätzlich kann die Hauseinführung für den Glasfaserhausanschluss im Ober-, Erd- oder Untergeschoss angebracht werden. Unter Berücksichtigung der individuellen örtlichen Gegebenheiten legen wir, zusammen mit Ihnen, den für Sie passenden Installationsort im persönlichen Bauvorgespräch fest. Gegebenenfalls können hier zusätzliche Kosten entstehen.

  • Was passiert, wenn bei den baulichen Maßnahmen etwas verschmutzt oder beschädigt wird (z.B. Gehweg oder Vorgarten)?

    Ob auf öffentlichem Grund, in Ihrem Garten oder in bzw. an Ihrem Wohngebäude: Die örtlichen Gegebenheiten werden nach den baulichen Maßnahmen wieder so hergestellt, wie diese zu Baubeginn vorgefunden wurden. Sollten trotz allem Verunreinigungen oder Schäden entstehen, werden wir diese selbstverständlich beseitigen.

  • Muss ich Vorbereitungen an oder in meinem Gebäude treffen?

    Sollten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten Vorbereitungen in Ihrem Wohngebäude notwendig sein, werden diese beim Bauvorgespräch vor Ort mit Ihnen besprochen und festgelegt. 

    Grundsätzlich gilt: Die Glasfaserleitung endet in einer Abschlussdose in Ihrem Gebäude und damit auch die verbundenen baulichen Maßnahmen seitens der energis GmbH. Da für den Betrieb des Abschlussgeräts im Umkreis von ca. einem Meter eine Steckdose benötigt wird, sollten Sie ggf. das Anbringen einer neuen Steckdose mit Ihrem Elektroinstallateur planen. Ihre Endgeräte können Sie direkt an der Abschlussdose/kasten anschließen oder über eine weitere individuelle Hausverkabelung an den von Ihnen gewünschten Standort weiter transportieren. Zusätzlich anfallende Kosten müssen selbst getragen werden.

  • Welche Komponenten werden in meinem Haus installiert und wer ist dafür verantwortlich?

    Für die Installation in Ihrem Wohngebäude verbauen wir nach der Hauseinführung eine Abschlussdose sowie ein Netzabschlussgerät mit Stecker. Die Steckdose für das strombeziehende Netzabschlussgerät wird im Umkreis von ca. 1 Meter benötigt.

    Die Verkabelung des Routers mit dem Netzabschlussgerät sowie die weiterführende Verteilung im Hausnetz liegen in Ihrer Verantwortung. Diese können Sie nach individuellen Wünschen gestalten.

  • Was ist mit meinem bisherigen Telefonanschluss?

    Der bisherige Telefonanschluss steht in keinem Zusammenhang mit dem neuen Glasfaser-Hausanschluss. Ein Abbau o.ä. ist daher nicht erforderlich. Ihre bisherigen Telefone können Sie im Regelfall weiterhin mit dem neuen Router nutzen.

  • Welche Verlegeverfahren nutzen Sie?

    Wir setzen technische Verlegeverfahren die nach Stand der Technik unter Einhaltung der technischen Richtlinien möglich sind ein. Unter diesen Voraussetzungen werden auch alternative Verlegemethoden, wie beispielsweise Trenchverfahren, eingesetzt. Aufgrund der Besonderheit, dass dieses Verfahren nahezu ausschließlich im Straßenbereich angewendet werden kann, werden wir vorab die Zustimmung von der Gemeindeverwaltung einholen.

  • Wann wird bei uns ausgebaut?

    Grundsätzlich wird gebaut, wenn Sie in einem Ausbaugebiet wohnen und die Vorvermarktungsquote erreicht wird. Der Bauzeitenplan wird mit Erreichen der Vorvermarktungsquote erstellt.

  • Wird der vorhandene Stromanschluss zum Verlegen der Glasfaserleitung genutzt?

    Wir sind bestrebt den baulichen Aufwand so gering wie möglich zu halten. Wenn unter Einhaltung der gegebene Verlegevorschriften eine Nutzung der vorhandenen Rohrinfrastruktur möglich ist, werden wir darauf zurückgreifen.

Fragen zu Produkt und Vertrag

Weitere Fragen?

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